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Die Geschichte der Süleymaniye-Moschee Istanbul

Istanbul

Da der Süleymaniye-Moschee – eine der beeindurckendsten Moscheen Istanbuls

Sie ist das Hauptwerk des Baumeisters Sinan und eine der bekanntesten und in ihrer Bauweise harmonischsten Moscheen in Istanbul. Sie wurde auf dem Höhepunkt der Macht des Osmanischen Reiches gebaut.

Ihr Standpunkt auf dem Hügel ist mit der begrünten Landschaft und dem Blick auf das Goldene Horn sowie Galata (und somit Blick auf die Bucht, zwei Brücken und den Bosporus) besonders ideal. Der Architekt baute zwei der vier Minarette kleiner als die anderen. Die vier Minarette mit insgesamt zehn Rundgängen haben eine symbolische Bedeutung: Der Auftraggeber Süleyman I.,  genannt der Prächtige, war der vierte osmanische Sultan in Istanbul und der zehnte Sultan der Dynastie.

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Bootstour auf dem Bosporus mit Blick auf die Süleymaniye-Moschee

Historische Fakten

Der Bau der Moschee dauerte nur sieben Jahre. Es wird angenommen, dass Sinan die meiste Zeit damit verbrachte, das außergewöhnlich komplexe System von unterirdischen Kammern zu entwickeln. Einerseits waren sie dazu bestimmt, den Koloss mit einer Höhe von 49,5 Metern vor Erdbeben zu schützen. Andererseits sollte auch damit das langsame Abrutschen des schweren Gebäudes vom Hang verhindert werden. Heute gleitet die Moschee jedoch langsam der Bucht entgegen. Allerdings kann festgehalten werden, dass die Süleymaniye-Moschee über die Jahrhunderte durch Erdbeben nie einen nennenswerten Schaden erlitten hat.

Der gewaltige Eindruck der Kuppel wird verstärkt durch gestreifte rote und weiße Spitzbögen sowie die mächtigen Säulen aus rotem Granit, die extra aus dem Tempel in Baalbek gebracht wurden. Sie verbinden das Hauptgebäude mit den angrenzenden Wascheinrichtungen. Die Halbkuppel des Mihrab und der Eingang stehen in perfekter Harmonie mit den kleinen Kuppeln in der Umgebung. Licht dringt durch 130 atemberaubende, wertvolle Glasmalereien ein und alles zusammen erschafft ein Gefühl immenser Größe.

Auf dem angrenzenden Friedhof ließ sich Süleyman der Prächtige begraben – umgeben von loyalen Adligen und ihren Familien. In der Nähe der Kuppel, die auf dem Mausoleum von Süleyman thront, gibt es ein weiteres Grab, dass dem Lieblingsarchitekten des Sultans, Sinan, zugeordnet ist. Da der Sultan den Architekten so sehr schätzte, sollte dieser neben ihm begraben werden. Aber obwohl der Prächtige sagte „Sinan ist die einzige Person, die mich niemals enttäuscht hat“, wäre diese Ruhestätte eindeutig nicht dem niedrigeren Rang eines Baumeisters angemessen. Wahrscheinlicher ist, dass das bescheidene Grab des Architekten an der linken Seite eines kleinen Minaretts hinter dem Zaun der Anlage zu finden ist.

Tipps: Von der Galerie im Nordosten genießen Sie einen großartigen Ausblick und unweit der Moschee befindet sich ein Teegarten!

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