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P. Gnägi

Hallo Herr Wenk

Hier ein kleiner Feedback zu unserer Russlandreise.

Zusammenfassung:
Es hat alles perfekt geklappt. Wir sind sehr zufrieden.
Einzelnes zum Programm:
Wir wurden am Flughafen abgeholt und ins Hotel in Petersburg chauffiert.
Die Reiseführerin in Petersburg war freundlich, gut informiert und flexibel. Das Timing war grundsätzlich gut berechnet. Wie normalerweise, waren wir etwas schneller und haben Zusatzbesichtigungen unternommen – teilweise auf eigene Faust.
Das Hotel in Petersburg war im Zentrum gelegen. Wir konnten vieles zu Fuss tun.

Die Flussfahrt auf der Rostropovich war ebenfalls gut. Eine gute Mischung zwischen Besichtigungen und Fahrt. Wir haben nette Reisebekannschaften gemacht. Die Ausflüge waren gut oranisiert, die Gruppen recht klein. Das Schiff hat während der Fahrt einiges organisiert (Russischkurs, …), es gab Reisegruppen mit Zustzprogrammen, zum Beispiel Vorträge über Russland. Da hätte es noch mehr russisch-kulturelles seitens Schiff leiden mögen (dies als kleine Kritik).
Die Reiseführerin in Moskau war ebenfalls freundlich, gut informiert und flexibel.
Das Hotel in Moskau war perfekt gelegen.
Wir wurden am Schluss im Hotel abgeholt und zum Fluhafen chauffiert.

Inhaltliche Bemerkungen
Wir waren überaus positiv überrascht von Russland (bzw. dem Teil, den wir gesehen haben): Freundlich, pünktlich, gut organisiert, sauber.
Die Kulturschätze sind zahlreich und überwältigend. Gegen den Schluss konnten wir sie gar nicht mehr richtig aufnehmen. Noch mehr wäre sinnlos gewesen.
Die Aufbauarbeit, die nach dem 2. Weltkrieg geleistet wurde, ist eindrücklich. Wir haben Bilder vom Petershof gesehen, vorher – nachher: Unglaublich. Auch das Bernsteinzimmer. Mich hat mehr die Restaurationskunst als das Zimmer selbst beeindruckt.

Einzelnes
Die Schwanenseeaufführung war ein Traum. Als würde das Gravitationsgesetz für die Tänzerinnen und Tänzer nicht gelten.
Zufälligerweise war Tag der Flotte in Petersburg mit Besuch von V. Putin. Da haben wir ein paar Kriegsschiffe und Herrn Putin von weitem gesehen.
Seit meiner Militärzeit wurde ich nicht mehr so nass wie beim Besuch des Petershof. „Durchknocht bis auf die Nässen“ haben wir damals gesagt.
Die tiefste U-Bahn Station der Welt haben wir uns in Petersburg nicht entgehen lassen.
Auf der Rostropovich spielte eine Konzertpianistin jeden Abend sehr gut Klavier. Sie gab einen Chopin Abend. Ich konnte am Tag auch spielen. Ich habe das aber für mich und mit Kopfhörer getan. Ich wollte nicht, dass die Passagiere in die Rettungsboot flüchten müssen.
Wir habe das kyrillische Alphabet gelernt. Gegen Schluss konnten wir einiges lesen und waren überrascht, wie nahe gewisse Wörter dem Deutschen sind.
Die Fussgängerregelung im Kreml ist super: Nur auf den Fussgängerstreifen darf man gehen. So wirkt das Ensemble grosszügiger. Es ist auch für Unterhaltung gesorgt, wenn die freundlichen Polizisten die Abweichler zurückpfeifen. Wir waren am Morgen die ersten beim Einlass des Kreml und haben gestaunt, dass es trotzdem schon einige Touristen dort hatte. Das Rätsel wurde rasch aufgeklärt.
Bei Renovationsarbeiten legt man Wert auf eine gediegene Abschrankung, siehe Bild: Man sieht kaum, dass es nicht die Mauer, sondern nur ein Plakat ist
Zufälligerweise haben wir erfahren, dass in der Nähe von Moskau die berühmte „Maus“ ausgestellt ist und haben eine Zugsfahrt im Lokalzug dorthin unternommen.

Besten Dank und alles Gute

Mit freundlichen Grüssen
P. Gnägi

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