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Anreise nach Kamtschatka und Helikopterflug ins Tal der Geysire Bericht unseres Teams von der Kamtschatka-Reise 2018

Bericht unseres Teams von der Kamtschatka-Reise 2018

Anreise nach Kamtschatka und Reisebericht Helikopterflug Caldera Uzon Kamtschatka 03.08.-14.08.2018

Anreise nach Kamtschatka:

Unser Team von AL.EX Reiseservice hat die Anreise nach Kamtschatka in St. Petersburg begonnen. Von dort ging es erst nach Moskau. Dort mussten wir dann unser Gepäck entgegen nehmen und erst einmal neu einchecken. Von Moskau flogen wir mit Ural Air über Jekaterinburg und Novosibirsk nach Chabarowsk. Dort wechselten wir anschließend das Flugzeug und nahmen dann die Maschine der Aurora Airline nach Petropawlowsk-Kamtschatski. Bei bestem Wetter kamen wir schließlich in der Hauptstadt Kamtschatkas an.

Petropawlowsk-Kamtschatski

Vor dem Flughafen wartete dann bereits Anna, unsere Reiseleiterin auf uns. Ungeachtet der abwechslungsreichen Anreise waren wir doch alle fit und erholt. Während des Transfers in das Hotel Antarius in Paratunka gab uns dann Anna jede Menge Informationen zu Land sowie Leuten. Wir hatten sogar noch Zeit, in Petropawlowsk den Aussichtspunkt über der Awatscha-Bucht zu besuchen. Außerdem haben wir den Fischmarkt besucht und uns zudem die Holzkirche am zentralen Tsentralnaya Ploschad angesehen. Hier befinden sich übrigens auch das Peter-Paul-Denkmal, das Parlament sowie das Theater. Schauen Sie sich dort unbedingt die beeindruckende Lenin Statue auf dem riesigen Platz an. Natürlich haben wir auch das bekannte Bärendenkmal gesehen.

Paratunka/Hotel Antarius

Danach fuhren wir erst mal in unsere Unterkunft in Paratunka. Beim Hotel Antarius hatten wir uns eines der kleinen Häuschen gemietet, die dort am Rand des Geländes stehen. Nach einem sehr leckeren Abendessen nahmen wir uns schließlich noch Zeit für ein Bad im heißen Pool des Hotels.

Helikopterflug:

Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir dort im Hotel zu unserem ersten Hubschrauberflug abgeholt. Der Flug war eigentlich für einen anderen Tag geplant, aber wir wollten gleich das schöne Wetter nutzen. Von unserem Hotel aus fuhren wir ca. 15 km zum Heliport in Nikolayewka. Je nach Ziel wird man dort einem Helikopter zugeteilt und bekommt dann eine entsprechende Nummer an einem Band. Das Band hängt man sich um den Hals und behält diese Nummer den ganzen Tag. Wir begaben uns direkt über das Startfeld zu unserem Heli und gingen an Bord. Nachdem jeder Ohrenschützer erhalten hatte, ging die Reise los. Der MI-Hubschrauber hatte zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, flog aber glücklicherweise ganz ruhig und zuverlässig Richtung Uzon Caldera sowie den Geysiren.  Über einem mit himmelblauer Flüssigkeit gefüllten Krater flogen wir dann sogar eine Ehrenrunde, damit alle gute Fotos machen konnten.

Uzon Caldera und Geysire:

Unser erster Stopp an der Uzon Caldera gab uns bereits jede Menge interessante Eindrücke zum Vulkanismus auf Kamtschatka. Überall brodelte und zischte es. Der Boden dort ist überall warm und Dampfwolken steigen auf. Wir hatten eine Führung auf Englisch. Alle bekamen einen Kopfhörer, damit wir gut verstehen konnten, was gesagt wurde. Nach dem geführten Rundgang über Holzstege gab es dann eine kurze Pause beim Informationshaus des Nationalparks. Hier konnten Getränke sowie Souvenirs erworben werden und es gab dort WCs. Weiter ging es dann zu den berühmten Geysiren. Wieder hatten wir eine tolle Führung über Holzstege sowie Treppen durch die überbordende Natur. Die ganze Erde schien dort in Bewegung zu sein. Überall  lauerten Schlamm- und Wassergeysire. Der größte, direkt am Fluss gelegen, überraschte uns schließlich mit einer beeindruckenden Wasserfontaine. Übrigens begleitete uns auf allen Touren ein erfahrener Ranger mit Waffe, denn die Bären halten sich hier sehr gerne auf.

Mittagessen und Rückflug:

Auf dem Rückflug haben wir dann noch einen Stopp an einer heißen Quelle eingelegt. Dort gab es auch Tische, an denen wir ein leicht verspätetes Mittagessen (Lachs warm und gebeizt, Reis, Brot, Butter, Kuchen, Saft, Tee sowie Kaffee) zu uns nehmen konnten.

Es fing leicht an zu regnen, was niemanden von einem Bad in der heißen Quelle dort abgehalten hat. Ein kleines Umkleidehaus, streng nach Frauen und Männern getrennt, diente auch als Regenschutz. Von dort ging es direkt ins sehr heiße Wasser. Herrlich!

 

Zurück in Nikolayewka hatte der Regen dann schon wieder aufgehört. In unserem Hotel genossen wir noch ein Thermalbad, bevor wir dann wieder leckere Speisen zu Abend aßen. Der Tag klang bei einer Partie Domino aus. Der Geschäftsleiter von AL.EX Reiseservice, Herr Kudriavtsev, brachte uns die russischen Regeln näher und wir spielten schließlich bis tief in die Nacht. (Im Haus hätte uns ansonsten auch eine Tischtennisplatte zur Verfügung gestanden, im Hotel gibt es sogar einen Billardtisch.)

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